Wäre das was für den Bildungsstreik?
Dass man an der Uni Kassel gerne auch moderne Techniken zur Kommunikation der eigenen Position verwendet, konnte man schon 2006 sehen: Beim Protest gegen Studiengebühren war schnell das (momentan immer noch nicht erreichbar) Blog www.protest-kassel.de geboren. Für den Bildungsstreik 2009 wurde die Seite wieder „recycled“ und auch die Kritische Uni Kassel hat ihren Internetauftritt mit Programmen und Positionen. Und während hier in den Kommentaren oder am Mittwoch auf der StuPa-Sitzung (mehr dazu demnächst) noch über den Bildungsstreik in Kassel diskutiert wird, lohnt ein Blick nach Österreich:
Dort gehen die Kommilitonen gerade gegen die Bildungspolitik und den Bologna-Prozess auf die Straße. Und wie damals in Hessen fällt manchem Politiker nichts Anderes ein, als Elitetruppen einzusetzen. Jedenfalls kann der Kasseler Bildungsstreik noch etwas von „down under“ lernen: Den forcierten Einsatz von Wikis, Twitter und Videos. Wobei es Kasseler Videos auch bei einschlägigen Plattformen geben dürfte. Dann bleibt ja nur noch die Frage, wie man in Kassel zur Öffentlichkeitsarbeit steht (falls der Kommilitone hier Recht hat).