Bildungsstreik ohne Selbstreflexion?

27. Januar 2010 at 13:35 (Campus, Geleakt) (, , )

Diese Stelle tut sich beim Lesen des Artikels Medien-Blog: Studentische Anonymiker prangern an auf: Nordhessische.de wurde ein Brief zugespielt, der im Namen des Bildungsstreiks an der Universität Kassel an den dgb gerichtet wurde. Die harsche Kritik der Bildungsstreikenden bezieht sich dabei auf einen Artikel eines selbst studierenden Redaktionsmitglieds, das schon 2006 die Studentenproteste medial begleitet hatte. Dieser Artikel beleuchtet durchaus auch kritisch einen „Trauermarsch“, bei dem mal wieder symbolisch die Bildung zu Grabe getragen worden ist.

Interessant ist bei dem Schreiben der angeblich für Bildung streikenden, dass keinerlei Selbstreflexion, keine inhaltliche Kritik an dem Artikel stattfindet, sondern einfach gegen die Grundkritik des Artikels geschossen wird. Zudem waren die Streikenden sehr schnell bei der Sache, Ross und Reiter ausfindig zu machen, ohne selbst Gesicht zu zeigen.

Wahrscheinlich hat die Titanic doch Recht … und warum kommt einem die ganze Geschichte vielleicht doch gar nicht so überraschend vor?

Permalink 12 Kommentare

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.