Wäre das was für den Bildungsstreik?

31. Oktober 2009 at 20:03 (Uncategorized) (, , , )

Dass man an der Uni Kassel gerne auch moderne Techniken zur Kommunikation der eigenen Position verwendet, konnte man schon 2006 sehen: Beim Protest gegen Studiengebühren war schnell das (momentan immer noch nicht erreichbar) Blog www.protest-kassel.de geboren. Für den Bildungsstreik 2009 wurde die Seite wieder „recycled“ und auch die Kritische Uni Kassel hat ihren Internetauftritt mit Programmen und Positionen. Und während hier in den Kommentaren oder am Mittwoch auf der StuPa-Sitzung (mehr dazu demnächst) noch über den Bildungsstreik in Kassel diskutiert wird, lohnt ein Blick nach Österreich:

Dort gehen die Kommilitonen gerade gegen die Bildungspolitik und den Bologna-Prozess auf die Straße. Und wie damals in Hessen fällt manchem Politiker nichts Anderes ein, als Elitetruppen einzusetzen. Jedenfalls kann der Kasseler Bildungsstreik noch etwas von „down under“ lernen: Den forcierten Einsatz von Wikis, Twitter und Videos. Wobei es Kasseler Videos auch bei einschlägigen Plattformen geben dürfte. Dann bleibt ja nur noch die Frage, wie man in Kassel zur Öffentlichkeitsarbeit steht (falls der Kommilitone hier Recht hat).

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Quo Vadis, Neue Liste?

19. Oktober 2009 at 23:23 (AStA, StuPa) (, , , , , )

Es gab hier ja schon vor längerer Zeit eine frühe Einschätzung über das StuPa 2010 an der Universität Kassel und bereits damals war die Frage nach der Zukunft der Hochschulgruppe Die Neue Liste aufgetaucht. Tatsache ist, dass die Referenten dieser Gruppierung im AStA ordentlich mitarbeiten und in letzter Zeit wieder ihre Parlamentarier in StuPa-Ausschüssen gesehen worden sein sollen.

Tatsache ist aber auch, dass Die Neue Liste als einige der wenigen momentanen Hochschulgruppen sich nicht im Dschungelbuch vorstellt. Auf ihrer Webseite finden sich zudem nur alte oder gar keine Termine (siehe Daten der Hochschulgruppentreffen). Und auch die AStA-Beteiligung ist mittlerweile veraltet. Und das alles, obwohl die Verantwortliche sowohl für das Dschungelbuch als auch die Webseite der Liste immer noch aktiv ist.

Nur: Welchen Schluss können die hochschulpolitisch interessierten Studierenden an der Universität Kassel daraus ziehen? Wird es Die Neue Liste auch weiterhin noch geben oder hat sich Prinzip der „kritisch-informativ-objektiven, richtungsweisenden Autonomie“ überlebt?

Wobei auch das Beispiel RCDS zeigt, dass eine Hochschulgruppe „under construction“ nicht unbedingt erfolgreicher sein muss. Wir werden jedenfalls im Dezember spätestens erleben, was aus der Neuen Liste und ihren durchaus kompetenten Mitgliedern wird. Es ist schon vorstellbar, dass hinter den Kulissen bereits andere Hochschulgruppen im Gespräche mit bisherigen Listenmitgliedern sind.

P.S.: Wer ist im AStA eigentlich für Datenbankverbindungen zuständig?

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